Krieg der Knöpfe / PROLOG

Hallo mal wieder!

Ein schönes Wochenende hatte ich! Samstag ist mein Schatz zu mir gekommen. Waren erst ein bisschen in der Stadt unterwegs, haben ein paar Klamotten und so weiter gekauft, sind durch einige Läden gebummelt und anschließend zu mir. Hier muss nun erst mal eine kleine Pause folgen...*unschuldig grins*. Abends war Straßenfest. War ganz lustig, haben ziemlich viele Leute getroffen, zum Beispiel Jessi mit ihrem Freund und ihrer Schwester und noch ein paar Mädels. Meine Maus konnt ja leider nicht kommen. (Warum müssen Eltern nur immer in den falschen Momenten so rumstressen???) War aber trotzdem ganz nett. Auch wenn's wirklich jedes Jahr das gleiche ist.
Sonntag haben wir nichts besonderes unternommen.
Also, es war definitiv schön!

Und heute war irgendwie ein recht komischer Tag. Ich wurde ja in Bio abgefragt. Lief solala. Ich mag die Fragen nicht, die der immer stellt. Auf jeden Fall musste ich ihm was über den Blutkreislauf und Arterien und Blutgrußßen erzählen... Meine 4 im Zeugnis krieg ich denke ich mal noch.
Ansonsten war nichts besonderes, lediglich sehr langweilig.
In der Mittagsschule haben wir die Original-Ausgabe von "Krieg der Knöpfe" (in schwarz-weiß!) angeguckt.

Auf dem Rathaus war ich auch, da hab ich meinen Perso beantragt. Musste erstmal in einer ewiglangen Schlange stehen und über 20 Minuten warten... Abholen darf ich ihn aber erst kurz vor meinem 16. Geburtstag.

Ansonsten fällt mir gerade nichts mehr ein.
Am Ende findet ihr übrigens den Prolog meiner Geschichte. Ich bitte um Komentare, Anregungen, Kritik usw.

Alles Liebe,
eure Naddi


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Prolog

Ein dumpfes Beben lässt die prachtvollen Mauern und Türme Galandrias erzittern. Schreiende Menschen drängen durch die engen Gassen. Man kann ihre Füße hören, wie sie schnell auf dem Boden trommeln. Keiner weiß genau, wohin er rennen soll, keiner denkt in seiner Angst nach. Der Versuch, den anderen nachzulaufen bleibt sinnlos, denn bereits nach ein paar Schritten teilt sich die Masse an einer Weggabelung wieder. Einige laufen geradewegs ins Innere der Stadt, andere hasten zu den hohen Stadtmauern mit den gewaltigen Toren, wo sie hoffen, entfliehen zu können. Zwischen den vielen Menschen sieht man hin und wieder jemanden panisch im Kreis laufen.
Ein erneutes Beben erschüttert die Erde. Deutlich ist zu hören, dass die Schreie kurz lauter werden.
Kleine Kinder weinen lauthals in den Armen ihrer Mütter. Vor einem ärmlichen Haus steht eine atemlose Frau, vier Kinder um sich herum und einen Säugling auf dem Arm, die von ihrem Mann dazu angehalten wird, weiterzulaufen. Durch bereits leere Gassen gehen eilig einige Wachen, die nach Zurückgebliebenen suchen. Auf ihren Gesichtern ist nicht mehr die Ruhe und Furchtlosigkeit zu sehen, die man sonst darauf erkennen konnte. Stattdessen zeigt sich nun dieselbe bittere Angst wie bei den anderen Bürgern der Stadt.
Von dieser Angst lässt der heiße Wind, der durch die Gassen weht, nichts erahnen. Auch hätte sich jeder an einem normalen Tag am strahlenden Sonnenschein und an dem blauen Himmel erfreut. Doch heute ist nichts, wie es einmal war. Heute ist sicher kein normaler Tag. Denn während der Boden ein weiteres Mal bebt, fürchtet man den Fall der Stadt des Lichtes.

9.7.07 20:05

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